Traumasensibles Yoga

Der Begriff Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „tiefgreifende körperliche oder seelische Verletzung“. Im Vergleich zu den körperlichen Verletzungen sind die seelischen Wunden tief und unsichtbar. Das macht ihre Heilung so schwierig.

Besonders dann, wenn die Traumata aus der Kindheit komplex sind, sich über einen langen Zeitraum erstreckt haben und das Kind ein enges Verhältnis zum Täter hatte, kann es lange dauern, bis ein Mensch das Vertrauen wiederfindet, auf die eigenen Bedürfnisse und die eigene Wahrnehmung zu hören.

Traumasensibles Yoga ist bei der Integration von traumatischen Erfahrungen besonders hilfreich. Gerade diese Mischung: bewusste Körperwahrnehmung, Sanftheit und fließende Bewegungen helfen Traumatisierten, wieder zu sich selbst zurückzufinden. Das ist nämlich genau das Gegenteil zu einer traumatischen Erfahrung, in der der Betroffene sich vom eigenen Körper abspaltet, Gewalt erfährt und erstarrt. Traumasensibles Yoga unterstützt uns auch darin, uns für den Teil in uns zu öffnen, der unzerstörbar und unverletzlich ist. Dies wiederum hilft uns, mit den Folgen eines Traumas klar zu kommen, den eigenen Körper wieder zu beseelen und das Leben wieder zu genießen.

In meinen Seminaren und Einzelstunden vermittle ich wirksame Strategien im Umgang mit traumatischen Erfahrungen. Sie unterstützen uns darin, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen und die traumatische Erfahrung besser zu verarbeiten. Denn: Es ist tatsächlich möglich, durch Traumata entstandene Schädigungen zu verringern oder sogar zu beheben! Das hängt maßgeblich damit zusammen, ob man die natürliche Plastizität des Gehirns nutzen kann, um sich – als Betroffene – wieder völlig lebendig und in der Gegenwart verwurzelt zu fühlen. Der Ansatz des TSY ist ein körperorientierter, therapeutischer Ansatz, der auf dem klassischen Hatha-Yoga basiert. Die Trauma-Yogaübungen, die ich mit meinen Teilnehmern mache, harmonisieren das autonome Nervensystem und ermöglichen es, das sensibel aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus wieder zurückzugewinnen.

 

TSY unterstützt Menschen dabei

Das Nervensystem zu beruhigen

Den Inneren Beobachter zu installieren, um sich von der traumatischen Erfahrung zu distanzieren

Sich zu stabilisieren

Ressourcen zu aktivieren

Besser mit den Folgen traumatischer Erfahrungen leben zu können

Körper und Seele wieder in eine Balance zu bringen

Den Schlaf zu verbessern

Stress zu reduzieren

Souveräner mit belastenden Situationen umzugehen

Vertrauen in sich selbst zu entwickeln

Zu erkennen, dass ein Leben trotz traumatischer Erfahrungen sinnvoll sein kann

 

Was TSY nicht ist!

TSY ist keine Traumatherapie. TSY eignet sich hervorragend als eine flankierende und ergänzende Maßnahme zu einer Traumatherapie, sollte aber nicht als einzige Maßnahme eingesetzt werden.

TSY ist eine wundervolle Möglichkeit, mehr Stabilität im Umgang und bei der Bewältigung von traumatischen Erfahrungen zu erlangen. Gleichzeitig braucht aber besonders die Bewältigung von traumatischen Erfahrungen sehr viel Achtsamkeit und Selbstmitgefühl.

TSY erfordert ein gewisses Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen, damit neue positive neuronale Strukturen entstehen können. Aber es lohnt sich, dranzubleiben! Das Leben wird leichter und der Umgang mit schwierigen Situationen wird einfacher.

 

 

Sollten Sie Interesse an diesem Angebot haben, so sende ich Ihnen gerne ein individuelle Angebot zu oder kläre noch offene Fragen zu Ihrem persönlichen Anliegen. Bitte senden Sie mir doch eine Email an info@doris-iding.de. Diese werde ich so bald als möglich beantworten.