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Wie du deine Psyche stärkst und Ängste loslässt.

    Wie du deine Psyche stärkst und Ängste überwindest

    17/04/2026

    Wie du deine Psyche stärkst und Ängste loslässt

    Ärzte und Psychologen sind sich einig: Du bist jetzt über die Maßen gefordert. Die Wirtschaft schwächelt, Kriegszenarien rücken immer näher, die Inflation nimmt zu. Aber, so die Fachleute, du kannst diese Krise auch als Chance nutzen, indem du deine Ressourcen aktivierst und deine Psyche stärkst.

    Es gibt verschiedenste Modelle. Viele davon sind sich einig, dass es dir dann gut geht, wenn dein Leben auf verschiedene Standbeine steht. Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Bewegung sind drei dieser Beine – und eine wichtige Grundlage für deine mentale Gesundheit.

    Achtsamkeit

    Wenn du dich selbst achtsam wahrnimmst – damit ist eine freundliche, offene, wertfreie Haltung gemeint – bist du wachsamer und verfällst nicht so schnell in den Autopiloten. Dann tust du die Dinge nicht mehr einfach so, weil du sie immer schon so gemacht hast. Du redest nicht mehr einfach drauflos, so wie du es vielleicht in stressigen Situationen gewohnheitsmäßig tust.

    Nein, du tust das, was du tust oder sagst, mit deiner ganzen Aufmerksamkeit.

    Möchtest du es gleich einmal ausprobieren? Schön. Los geht’s.

    Lege deine rechte Hand auf deinen rechten Oberschenkel. Atme nun ganz bewusst ein und hebe dabei achtsam deinen rechten Arm über vorne und strecke ihn zur Decke. Lass dir Zeit und schöpfe dein ganzes Atemvolumen aus. Warte dann auf den Impuls deines Körpers, wieder auszuatmen – und nimm die Pause zwischen Aus- und Einatmung wahr.

    Bring ausatmend deinen Arm über die Seite wieder zurück. Versuche nun, wirklich ganz bewusst den Bewegungsablauf mitzuverfolgen. Die einzelnen Muskeln zu spüren, deine Atmung zu erfahren. Den Kontakt deiner Hand mit deinem Oberschenkel wahrzunehmen, wenn sie am Ende der Ausatmung wieder dort landet.

    Und nun wiederhole diese Übung einige Atemzüge lang.

    Und? Wie war es?

    Wahrscheinlich ist dir – ich spreche da aus eigener Erfahrung – nach wenigen Atemzügen ein Gedanke durch den Kopf gegangen, der dich ablenken wollte. Vielleicht wollte er dich dazu bringen, mit der Übung aufzuhören und weiterzulesen. Oder dein Handy zu checken. Oder schnell noch etwas zu erledigen.

    Häufig gehst du solchen Impulsen nach.

    Die Achtsamkeit hingegen unterstützt dich darin, die Lücke zwischen Reiz und Reaktion auszudehnen und nicht immer sofort zu reagieren. Gerade das hilft dir, Ängste zu überwinden und innerlich ruhiger zu werden.

    Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum liegt deine Freiheit.

    Entwickle diese Fähigkeit – sie ist jetzt besonders gefragt.

    Vielleicht erinnerst du dich im Alltag daran, einen Moment innezuhalten.
    Wenn dich ein Kommentar aufregt.
    Wenn dir ein Mensch zu nahekommt.
    Wenn Meinungen aufeinandertreffen.

    Atme.
    Und antworte erst dann.

    Ein solches Verhalten stärkt deine Psyche und lässt dich leichter durch herausfordernde Zeiten gehen.

    Selbstfürsorge

    Gerade jetzt ist Selbstfürsorge wichtig.

    Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass du dich selbst wichtig genug nimmst.

    Wie ist das bei dir?
    Bist du gerne für andere da – und kommst selbst erst ganz zum Schluss?

    Selbstfürsorge hat nichts mit Egoismus zu tun. Sie bedeutet, dass du auf deine eigenen Bedürfnisse achtest.

    Das ist oft gar nicht so einfach. Besonders dann nicht, wenn du viel Verantwortung trägst oder es nie wirklich gelernt hast.

    Vielleicht beginnst du bei den einfachen Dingen:
    Schläfst du genug?
    Isst du regelmäßig?
    Tust du deinem Körper gut?

    Gerade in angespannten Zeiten ist es für deine psychische Gesundheit hilfreich, hier achtsam zu bleiben.

    Auch Ruhe gehört zur Selbstfürsorge.

    Selbst wenn der Wunsch nach Kontakt groß ist – nimm dir immer wieder Zeit für dich.
    Zeit ohne Gespräche.
    Zeit ohne Nachrichten.

    Geh ein Stück nach draußen.
    Setz dich still hin.
    Atme.

    Erst wenn du selbst zur Ruhe kommst, kannst du wieder Kraft schöpfen.

    Bewegung

    Strukturiere deinen Tag und bring immer wieder Bewegung hinein.

    Spaziergänge, ein wenig Sport, vielleicht Yoga oder Radfahren.

    Gerade jetzt lädt dich die Natur ein.

    Geh hinaus.
    Spüre die frische Luft.
    Nimm wahr, was um dich ist.

    Vielleicht beginnst du deinen Tag mit einem kurzen Spaziergang.
    Nicht lang. Aber bewusst.

    Bewegung unterstützt dich dabei, Spannungen abzubauen und deine Psyche zu stärken – auf ganz natürliche Weise.

    Zum Schluss

    Mach dich selbst zu deinem Freund.

    Schenke dir ein Lächeln.

    Es ist nur eine kleine Geste – und doch kann sie etwas verändern.

    Mit der Zeit wirst du spüren, dass du ruhiger wirst.
    Stabiler.
    Freier.

    Und genau darin liegt der Weg, deine mentale Gesundheit zu stärken und mit mehr Vertrauen durchs Leben zu gehen.

    Lotus

    Hast Du Fragen, weil Du selbst betroffen bist und nicht weißt, welche Form von Begleitung Dir guttäte. Dann kannst du dich gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch bei mir melden.

    Gerne coache ich dich auf deinem Weg zu einem bewussteren Leben