Zum Inhalt springen

Wo Ängste und helfen, wie sie uns schaden.

    Wo Ängste uns helfen, wie sie uns schaden.

    Prof. Dr. Borwin Bandelow im Interview

    16/04/2026

    Reale und unrealistische Ängste. Wo sie uns helfen, wie sie uns schaden.

    Der Psychiater Borwin Bandelow im Interview

    Einen Grund, Angst zu haben gibt es immer: aktuelle Anlässe wie die Finanzkrise oder existenzielle Ängste, wie der Angst vor dem Tod eines geliebten Menschen. Entscheidend aber ist unser Umgang damit. Sie gehört zu unserem Alltag und sollten sie nicht nur als unseren Feind betrachten, sondern auch als einen Freund. Schließlich beschützt sie uns auch immer wieder, davor gedankenlos und fahrlässig zu handeln. Über den Einfluss und Umgang mit der Angst im Gespräch mit dem Angstexperten Prof. Dr. Borwin Bandelow.

    D.I.: Derzeit sind Sie ein vielgefragter Mann: Im Fernsehen, den Medien überall ist Ihre Meinung zur Finanzkrise gefragt. Welches ist die häufigste Frage, die Ihnen gestellt wird?

    Borwin Bandelow: Dass ich im Moment in den Medien so präsent bin, liegt wohl an den drei Büchern, die ich geschrieben habe: „Das Angstbuch.“, „Das Buch für Schüchterne“ und „Celebrities. Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein.“ Dadurch verteilen sich die Fragen auch etwas. Aber natürlich sind es momentan schon sehr viel Interviewanfragen, die mit der Finanzkrise zusammenhängen. Es machen sich ja doch sehr viele Menschen Sorgen um ihr Geld.

    D.I.: Sie haben bestimmt nicht nur von Seiten der Medien viel Anfragen, sondern die Angstambulanz in Göttingen, die Sie leiten, ist doch momentan bestimmt übervoll, oder?

    Borwin Bandelow: Nein, nicht voller als sonst. Das hängt damit zusammen, dass es zwei Arten von Ängsten gibt: die realen und die unrealen Ängste. Die Menschen, die zu mir kommen, haben eher unrealistische Ängste, z.B. vor Fahrstühlen, Mäusen und Hunden oder aber sie bekommen ganz plötzlich Panikattacken. Die Menschen, die sich jetzt in bezug auf die Finanzkrise Sorgen machen, haben ja direkte, reale Ängste, die nachvollziehbar sind. Sie haben Angst, z.B. arbeitslos zu werden oder Geld zu verlieren. Aber deswegen geht man ja nicht zum Psychiater, weil man ja nicht davon ausgeht, dass der Psychiater die Finanzkrise löst. Oder die Menschen, die im Moment viel Geld verlieren, machen das auch eher mit sich selbst aus und kommen deshalb nicht zu mir. Außerdem haben die Menschen, die jetzt Geld mit Aktien verloren haben, sowieso so viel Geld, dass sie überhaupt Aktien kaufen konnten, dass sie sich nicht gleich existenziell bedroht fühlen. Der normale Mann auf der Straße hat ja nicht alles in Aktien investiert. Es ist hier ja nicht so wie in Indien, wo viele arme Menschen Aktien gekauft haben und jetzt dadurch verarmt sind. Um dies besser zu verstehen, möchte ich Ihnen das Belohnungs- und Angstsystem unseres Gehirns erklären. Immer wenn eine Bestrafung ausbleibt, dann kommt es zu einer Ausschüttung des Belohnungssystems. In Bezug auf die Finanzkrise funktioniert unser Belohnungssystem folgendermaßen: Solange man noch kein Geld verloren hat, hat man große Angst, etwas zu verlieren. Aber in dem Moment, wo die Bestrafung ausbleibt, d.h., die Aktienkurse doch nicht so abfallen, wie man befürchtet hat, bekommt man eine Ausschüttung vom Belohnungssystem und fühlt sich gut. Oder aber man hat ganz viel Geld verloren, dann gehen die Kurse bei einem ganz niedrigen Niveau wieder rauf, da freut man sich bereits und bekommt ebenfalls wieder eine Ausschüttung über das Belohnungssystem 

    Wenn die Finanzkrise sich sogar wieder etwas erholt, dann entsteht bei Menschen ein erhöhtes Wohlgefühl. Das Belohnungssystem funktioniert etwas paradox, da es nicht in absoluten Euro gemessen werden kann, sondern es hat einen relativen Wert: Wenn also meine Aktien 10.000  € wert waren, auf 2. 000 € runtergeschrumpft sind, sich aber auf 5.000 € erholt haben, fühle ich mich wie ein Honigkuchenpferd, obwohl ich immer noch nicht soviel Geld habe wie vorher. Dem Belohnungssystem steht das sogenannten Angstsystem gegenüber. Wenn wir immer nur versuchen würden, uns Belohnungssystem auszureizen, würden wir im Supermarkt die Wurst essen, die uns lecker erscheint, einen Menschen, der uns gefällt, sexuell angehen etc. Aber hier schützt uns unser Angstsystem davor, dass wir unser Belohnungssystem zu sehr ausreizen. Gleichzeitig ist es aber so, dass wenn der Schaden, den das Angstsystem befürchtet hat, nicht in dem Maße eintritt, belohnt uns unser Gehirn mit einer Ausschüttung von Endorphinen.

    Angst hat so gesehen also auch etwas sehr positives. Winston Churchill hat es mit folgenden Worten formuliert: „Es gibt nichts Schöneres, als beschossen und nicht getroffen zu werden.“ Somit kann man sogar sagen, dass die die Finanzkrise auch etwas Gutes haben kann, obwohl es in den Medien immer nur so dargestellt wird, als wäre es ganz schlecht, viel Geld zu verlieren, so nach dem Motto: Viel Geld – viel Glück. Wenig Geld – wenig Glück. Dabei hängen Glück und Geld gar nicht miteinander zusammen.

    D.I.: Ist das Belohnungssystem dafür verantwortlich, dass viele Menschen nicht aus ihren Fehlern lernen und sie wieder Aktien kaufen, selbst wenn sie vorher viel Geld verloren haben und die Börse dadurch immer wieder einen Aufschwung erlebt?

    Borwin Bandelow: Wenn man wieder auf dem aufsteigenden Ast ist, und dann auch kleine Gewinne macht, und den Hals nicht voll bekommen kann, immer mehr haben will und schlägt die Warnungen des Angstsystems und die Warnungen von Finanzexperten ausschlägt und dann einfach so weitermacht, wird man nicht aus seinen Fehlern lernen. Es ist schon jetzt abzusehen, dass sich die Finanzen in ein bis zwei Jahren wieder erholen wird. Dann wird wieder eine Blase kommen und dann bricht die Blase wieder zusammen.

    Man spricht auch von sieben mageren und sieben fetten Jahren, die ich auch auf die Entwicklung des Belohnungs- und Angstsystems zurückführe. Die Krise ist ja durch psychologische Faktoren entstanden, weil es letztendlich einige Menschen waren, die viel Geld verloren haben und das ist in den Medien so hochgepuscht worden, dass daraus eine Kettenreaktion entstanden ist und die Menschen unvernünftig gehandelt haben.

    In einer sogenannten Notsituation lässt der Mensch sich nicht mehr leiten von seinem Angst- oder Belohnungssystem, sondern dann kommt das Vernunftsystem ins Spiel, das in einem gewissen Verhältnis zum Angst- und Belohnungssystem steht. Freud bezeichnet diese drei als Ich, Überich und Es. Wird man z.B. mit einem Messer angegriffen wird, schaltet der Körper auf den Survival-Modus um, der einem manchmal das Leben rettet, manchmal aber dafür sorgt, dass wir genau das falsche tun. Was hat das jetzt mit der Finanzkrise zu tun. Es gibt Leute, die sehen, dass andere Menschen ihr ganzen Aktien verkauft haben. Und da es sich in diese Wirtschaftskrise um eine Notfallsituation handelt, passiert folgendes: Der Mensch folgt dem Herdentrieb. Wenn z.B. ein Kino brennt, rennen viele Leute auf einmal raus, weil sie auf Survival-Modus geschaltet haben und einfach nur rausrennen. Das ist falsch, weil alle rausrennen und sich gegenseitig tottrampeln und verbrennen. Sie sollten das Kino geordnet und ruhig verlassen. Wenn in der Finanzkrise plötzlich alle anfangen, ihr Geld abzuheben, bricht die Bank zusammen, so wie in Schottland passiert ist. Alle sind zur Bank gegangen, wollten ihr Geld zurückhaben. Das passiert dann, wenn der Mensch von Vernunft- auf Notfallsystem umschaltet.

    D.I.: Dass heißt, dass Frau Merkel psychologisch gesehen genau richtig reagiert hat.

    Borwin Bandelow: Ja, da standen Herr Steinbrück und Frau Merkel nebeneinander. Herr Steinbrück hat gesagt: „Ja, es wird eine ganz schwierige Zeit.“ und Frau Merkel hat gesagt: „Alles ist sicher. Das Geld ist sicher.“ Wenn ich an Stelle von Frau Merkel gewesen wäre, hätte ich genauso gehandelt, weil in einer solchen Situation geht es erst einmal darum Optimismus auszustrahlen, auch wenn man weiß, dass diese nicht die volle Wahrheit ist.

    D.I.: Es ist an also von Seiten der Politiker eine schwierige Gradwanderung zwischen Glaubwürdigkeit und Beruhigung, oder?

    Die meisten Menschen wollen hören, dass alles in Ordnung ist. Einem emotionalgeladenen Vorgang kann man nur mit einem emotionsgeladenen Vorgang entgegentreten. In Zeiten wie diesen kann man der Angst nicht mit einer , pessimistischen und somit wahrscheinlich realitätsnahen Haltung begegnen, sondern mit positiven Emotionen, nämlich Beruhigung, Optimismus und Ruhe auszustrahlen. Aus diesem Grund sind im Moment auch charismatische Staatsführer gefragt.

    D.I.: Was mich persönlich in diesen Tagen erstaunt, ist, dass man immer wieder in den Nachrichten hört, dass die Menschen trotz der schlechten Zeiten viel kaufen, statt zu sparen? Ist das nicht paradox? Müssten die Menschen nicht aus der Angst vor schlechten Zeiten genau das Gegenteil tun?

    Borwin Bandelow: Hier kommt wieder unser Belohnungssystem ins Spiel. Es reagiert auf den Konsum, es werden sozusagen Wohlfühlhormone ausgeschüttet, wenn wir uns etwas kaufen oder uns selbst etwas schenken. Und wie bereits gesagt, werden weitere Hormone ausgeschüttet, wenn eine Bestrafung erwartet wird, aber nicht eintritt. Viele Menschen sind jetzt persönlich noch nicht von der Krise betroffen. Alle erwarten den großen Einbruch, aber faktisch ist er noch nicht eingetreten.

    D.I.: Sie haben gerade gesagt, dass wir in solchen Zeiten eher wie Hordentiere reagieren, aber ist es nicht auch eine Frage des Charakters, wie man auf eine solche Krise reagiert? Ich persönlich kenne Menschen, die völlig locker bleiben und ihre Geldanlage nicht anrühren und andere verkaufen alles aus Angst?

    Borwin Bandelow: Aus meiner Sicht als Psychiater bringen manche Persönlichkeiten sehr unterschiedliche Strategien im Umgang mit Geld und solchen Krisensituationen mit sich. Zwanghafte Menschen zum Beispiel sparen das Geld eher und geben es nicht aus. Sie denken sich, wenn ich mir jetzt wegen der Abwrackprämie ein neues Auto kaufe, habe ich zwar die 2500 Euro, aber vielleicht ist mein altes Auto mehr wert, außerdem fehlen mir dann die 10.000 Euro die ich für das neue Auto ausgegeben habe. Sie empfinden bei Geldausgaben daher keinen Lustgewinn. Bei depressiven Menschen hingegen kann es sogar einen Verarmungswahn geben – aber unabhängig von der Finanzkrise. Bei manisch-depressiven Menschen kann es in einer manischen Phase eher umschlagen in einen Kaufrausch.

    D.I.: Und wie verhält es sich dann generell mit dem Gefühl, genug Geld zu haben, um die Finanzkrise zu überleben? Auch hier erlebe ich völlig unterschiedliche Verhaltensweisen. Ich kenne Menschen, die sehr betucht sind, aber heute das Gefühl haben, sich morgen keine Semmel mehr kaufen zu können und andere Menschen, die wenig Geld haben, schauen aber verhältnismäßig optimistisch in die Zukunft?

    Borwin Bandelow: Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den Menschen, so dass es keinen objektiven Maßstab gibt, wie viel Geld es braucht, damit ein Mensch sich sicher fühlt. Hier komme ich noch einmal zurück auf den gerade erwähnten Verarmungswahn und den Kaufrausch. Es gibt eine wahnhafte Form von Depression, bei der die Vernunft vollkommen außer Kraft gesetzt ist. Die Leute haben einen vollständigen Verarmungswahn, egal wie viel Geld sie faktisch besitzen. Sie sind beseelt von der Idee, dass ihnen nichts mehr gehört und morgen der Gerichtsvollzieher kommt. Sie sind auch nicht vom Gegenteil zu überzeugen. Auf der anderen Seiten gibt es die Menschen mit einer Manie. Sie kaufen ständig ein. Frauen mit Manie kaufen ständig Klamotten, Männer kaufen teure Autos. Dadurch können sie ihre Familie sogar in den Ruin stürzen. Der Rausch kann nach ein paar Wochen vorbei sein, die Konsequenzen dafür aber können recht teuer sein. Was ich damit sagen möchte: Beim Menschen gibt es einen ganz primitiven biologischen Mechanismus im Gehirn, der steuert,, ob wir Geld ausgeben oder horten.

    D.I.: Ist die Angst an sich auch ein so rudimentärer Mechanismus? Denn mal ist es die Vogelgrippe, die uns Angst macht, mal Terroristen, mal die Finanzkrise. Ist ein Leben ohne Angst dann überhaupt möglich?

    Borwin Bandelow: Nein, ein Leben ohne Angst gibt es nicht. Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst. Aber man muß unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst und übertriebener, unnötiger Angst. Reale Angst hat natürlich einen Sinn. Wir haben Angst vor Krankheiten, Krieg oder vor dem Verlust geliebter Menschen, d.h. vor real existierenden Gefahren. Jemand, der keine Angst hat, lebt entsprechend gefährlicher, fährt entsprechend unvorsichtig Auto und baut Unfälle. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Menschen, die Furcht vor Dingen haben, vor denen man normalerweise keine Angst haben bräuchte. Zum Beispiel leidet eine Patientin mehrmals am Tag unter der Angst, im nächsten Moment zu sterben. Dabei ist sie körperlich vollkommen gesund. So eine Form von Angst ist natürlich krankhaft.

    Woran merke ich persönlich ob ich eine reale Angst habe oder schon krank vor Angst bin?

    Sie können sich folgende Faustregel merken: Wer länger als einen halben Tag über seine Ängste nachdenkt oder berufliche oder private Entscheidungen von seinen Ängsten abhängig macht, und zum Beispiel eine Beförderung belehnt, weil der dann neue Kollegen bekommt, oder wenn jemand sich nicht mehr traut, ohne seinen Partner Blumen zu kaufen, der sollte zum Psychiater gehen.

    D.I.: Kann ich nicht vorher versuchen, solch extremen Ängsten mit Yoga oder anderen Entspannungstechniken entgegenwirken?

    Borwin Bandelow: Manche Leute erhoffen, dass wenn sie 10 x zum Yoga gehen, dass sie ab der ersten Yogastunde keine Panikattacken mehr haben werden. Das ist leider nicht der Fall. Das weiß ich von vielen Panikpatienten. Mehr als die Hälfte all meiner Patienten haben schon Entspannungstechniken ausprobiert und fast alle haben einhellig gesagt, dass es ihnen nichts gebracht hat. Bei Panikattacken kann nämlich folgendes passieren: Sie machen z.B. Autogenes Training und sitzen da und sagen sich: Mein Herz wird ganz ruhig. Und dann stellen Sie fest, dass Ihr Herz gar nicht ruhig wird, sondern Sie den Herzschlag ganz deutlich hören können. Man beobachtet sich beim Autogenen Training ja selbst und das ist etwas, was man als Panikpatient tunlichst nicht machen sollte. Weil gerade die verstärkte Beobachtung z.B. des Herzens oder der Atmung können sogar Panikattacken auslösen. Wenn ich irgendwo lese, dass Kurse angeboten werden, in denen man lernt „bewusst“ zu atmen, kann ich das nicht nachvollziehen. Schließlich ist der Mensch so geschaffen, dass er sich nicht bewusst um seine Atmung kümmern muss, sondern wir haben ein Atemzentrum, dass es automatisch macht. Man kann natürlich willkürlich ein- und ausamten. Wenn man z.B. vor dem Tauchen die Luft anhält, kann man es natürlich schon willkürlich beeinflussen – aber ansonsten atmet man von selbst, ohne darüber nachzudenken – und da sollte man der Natur freien Lauf lassen. Gerade als Panikpatient sollte man niemals versuchen, die Atmung von ihrem natürlich Verlauf abzubringen, indem man versucht, willkürlich darauf einzugreifen, weil es die Ängste in dem Moment noch verstärken kann.

    Was können Sie dem Leser abschließend noch mit auf den Weg geben, damit er mit möglichst wenig Angst durch diese Wirtschaftskrise geht?

    Borwin Bandelow: Geld und Glück haben miteinander wenig zu tun. Gerade in der Finanzkrise wird man feststellen, dass die Menschen nicht weniger glücklich sind, sondern im Gegenteil zu erwarten ist, dass nach einer gewissen Durststrecke ein Wohlbefinden und Glücksempfinden der Menschen wieder zunimmt wenn die Menschen nicht verhungert sind. Man hat ja auch früher schon gemerkt, dass Geld nicht glücklich macht und das man jetzt, weil man weniger Geld hat, weniger glücklich ist. Man sollte versuchen, sich das Glück auf andere Weise zu holen, nämlich durch geeignete Endorphinausschüttung, dazu gehört, dass man nette Menschen kennenlernt und mit ihnen redet, Sport treibt oder schöne Musik hört, guten Sex hat, leckeres Essen genießt etc. Das sind alles Dinge, die die Endorphine hochtreiben. Um z.B. ein gutes Essen zu machen, muß man nicht viel Geld haben. Man kann sich auch köstliche Bohnen in Tomatensauce machen, dass kann auch fantastisch schmecken. Kavier muß nicht unbedingt glücklich machen. Wir wollen ja keine Euros, sondern wir wollen doch alle Glück!

    D.I.: Genau! Herzlichen Dank für das Interview.

    Prof. Borwin Bandelow, 57, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Diplompsychologe und Psychotherapeut; Präsident der Gesellschaft für Angstforschung. Er leitet seit 20 Jahren die Angstambulanz in Göttingen.

    Weitere Infos zu Borwin Bandelow:

    www.borwinbandelow.de

    Borwin Bandelow: Das Angstbuch: Woher Ängste kommen und wie man sie bekämpfen kann. rowohlt TB. 2006

    Borwin Bandelow: Das Buch für Schüchterne: Wege aus der Selbstblockade. Rowohlt TB. 2008

    Celebrities: Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein. Rowohlt 2007 

    © Doris Iding 2009

    Lotus

    Hast Du Fragen, weil Du selbst betroffen bist und nicht weißt, welche Form von Begleitung Dir guttäte. Dann kannst du dich gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch bei mir melden.

    Gerne coache ich dich auf deinem Weg zu einem bewussteren Leben